Herzlich Willkommen auf der Webpage der Jungen Union Amerang

Im Namen der Jungen Union Amerang darf ich Sie ganz herzlich auf unserer Web-Präsenz begrüßen.

Vielleicht fragen Sie sich, wer wir sind oder was wir machen!

Die Junge Union ist KEINE Partei, sonder die Jugendorganisation der Christlich Sozialen Union (CSU) und vertritt intensiv die Interessen der jungen Generation bis 35.

Dazu fühlen sich alle unserer mehr als 33.000 Mitglieder verpflichtet und ganz besonders unsere Mandatsträger in den Komunen, im Freistaat und auf Bundesebene. Die Junge Union hat dabei mehr kommunale Mandatsträger als z.B. die Grünen.

Die Hauptaufgabe der Jungen Union ist es die berechtigten Interessen der Jugend in die Politik einzubringen und so die Zukunft unserer Generation bereits frühzeitig mitzugestalten. Die Junge Union lebt von den Ideen ihrer Mitglieder und es gibt wohl keine andere Jugendorganisation die so konsequent die frischen Ideen und Konzepte ihrer Mitglieder vertritt und damit einen starken Einfluss auf den politischen Entscheidungsprozess einer Regierungspartei nehmen kann. In erster Linie ist es aber unsere Aufgabe die Politik in unserer Komune mitzugestalten. Wenn Sie also Ideen haben, wie sich Amerang weiterentwickeln kann, kommen Sie zu uns wir heißen jeden und jede Idee herzlich Willkommen. Ich wünsche Ihnen jetzt noch viel Spaß beim durchstöbern unserer Webpräsenz.

Viele Grüße

Peter Mayer

JU Ortsvorsitzender


Sonntag, 17. April 2011

Die Stabilisierung der Stromnetze ist im Zeitalter der regenerativen Energien dringenst notwendig.

Jedem ist sofort klar, dass nachts keine Sonne scheint und auch nicht immer Wind bläst. Doch jedem ist mindestens genauso klar, dass wir Menschen ob in der Arbeit oder zu Hause immer Elektrizität benötigen. Die Stromversorgungsunternehmen müssen dabei exakt so viel Strom zur Verfügung stellen, wie auch verbraucht wird. Im langsam ablaufenden Zeitalter der Großkraftwerke war dies relativ einfach zu bewerkstelligen. Doch im nun immer stärker aufkommenden Zeitalter der erneuerbaren Energien wird dies mit der zunehmenden Anzahl an Windkraftanlagen und Solarparks immer komplexer. Denn der Anteil der Strommenge, welche starken Schwankungen unterworfenen ist nimmt stetig zu. Weiter verlagert sich ein immer größer werdender Anteil der Stromerzeugung weg von Großkraftwerken und hin zu dezentralen Strukturen auf z.B. Hausdächer. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiter verstärken, denn immer mehr Haushalte werden auch sog. Mini-Blockheizkraftwerke im Keller stehen haben, mit denen Sie selbst Strom erzeugen und diesen in das Netz einspeisen können.
Wie man sich jetzt leicht vorstellen kann, müssen unsere Stromnetze plötzlich völlig neuen Herausforderungen gewachsen sein, um kurzfristige Stromschwankungen ausgleichen zu können. Deshalb ist es dringendst notwendig unsere Stromnetze zu modernisieren und unsere Haushaltsgeräte, Autos etc. dahingehend so umzurüsten, dass diese miteinander kommunizieren können. Das bedeutet, dass man eine Waschmaschine befüllt und so einstellt, dass sie dann waschen soll, wenn gerade sehr viel Strom zur Verfügung steht, der Preis also niedrig ist. Ähnliches wird auch mit den zukünftigen E-Autos geschehen, welche sich auf Wunsch im Laufe der Nacht aufladen, wenn der Strom gerade günstig ist. Der Auto-Akku kann dann sogar als kurzfristiger Energiespeicher genutzt werden, in dem die Stromnetze Energie speichern und bei Bedarf einen Teil wieder abrufen könne.
Das Stromnetz der Zukunft ist also keine bloße Verkettung von Leitungen mehr, sondern ein sensibles Netzwerk aus miteinander kommunizierenden Stromverbrauchern und -erzeugern. Deshalb werden diese auch Smart Grids genannt.
Doch machen wir uns nichts vor, der Ausbau unserer Netze wird hunderte Milliarden Euro kosten und Jahrzehnte dauern.
Ideologische Grabenkämpfe, welche den ungezügelten Ausbau der erneuerbaren Energiegewinnungskapazitäten fordern behindern vielmehr das vorankommen der regenerativen Stromerzeugung. Besser wäre es, wenn sich alle Parteien und Interessensgemeinschaften an einen Tisch setzen würden um ein echtes tragfähiges Konzept zur Energieversorgung der Zukunft zu entwickeln. Die Situation nach den schrecklichen Ereignissen in Japan könnte genau dies ermöglichen! 
Außerdem zeigen viele Beispiele der vergangenen Monate und Jahre, dass die Bevölkerung allen Unken-Rufen zum Trotz nicht zu politikverdrossen ist, als dass sie sich nicht an derart wichtigen und umwälzenden Diskussionen beteiligen möchte.

Deshalb wäre es durchaus sinnvoll die Entscheidung über den endgültigen Kurs der Energiepolitik in die Hände des Souveräns zu legen und darüber einen Volksentscheid durchzuführen! 

Dieses Vorgehen hätte auch den Vorteil, dass alle politischen Lager, die Wirtschaft und alle Interessensgemeinschaften eine beispiellose Informationskampagne starten müssten, damit jeder Bürger auch weiß, über welche Wege er abstimmen darf!


Autor: Peter Mayer jun.